Apple iPad und Flash

Friday, January 29th, 2010 | frisch aus dem Netz | 1 Comment

Und wird das Apple iPad die nächste Cashcow von Apple? Wenn man die Berichte über die Präsentation von Steve Jobs mitverfolgt hat, kann man eigentlich von nichts anderem ausgehen.

Lee Brimelow ist der Platform Evangelist von Adobe und hat in seinem Blog einen Post veröffentlicht, mit dem er das iPad und die  fehlende Unterstützung von Flash kritisiert. Zum Beispiel zeigt er, wie Bang Bros auf dem iPad aussehen würde.

Gemeinschaft / Debian Lenny paravirtualisiert unter Citrix XenServer

Friday, January 15th, 2010 | Administration, Linux | 8 Comments

Native Virtualisierung

Gemeinschaft ist eine Asterisk Distribution der Firma Amooma GmbH. Die Virtualisierung eines Asterisk-Servers bietet sich durch die typischerweise geringe Hardwareanforderung und das Bedürfnis nach hoher Verfügbarkeit geradezu an. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass man ein Mediagateway für die Umsetzung IP <> ISDN verwendet. Die Virtualisierung einer PCI-Karte ist keine wünschenswerte Aufgabe, das macht keinen Spaß!

Citrix XenServer ist in einer kostenlosen Version auch für den kommerziellen Einsatz nutzbar. Mit der Software erhält man eine ausgereifte Virtualisierungslösung out of the box.

Paravirtualisierung

In diesem Artikel wird erklärt, wie man eine vollständig virtualisierte Linux Distribution in ein paravirtualisiertes System überführt. Gemeinschaft nutzt ein Debian Lenny; die Vorgehensweise unterscheidet sich nicht grundlegend zu anderen Distributionen.

  1. Für die Installation der VM muss “Other install media” als Template und der Gemeinschaft Installer als ISO-Image ausgewählt werden.
  2. Nach der Installation werden die XenServer Tools und der XenServer Kernel installiert. Dazu die CD mounten oder den Inhalt über scp auf die VM kopieren:
    dpkg -i Linux/xe-guest-utilities_5.5.0-458_i386.deb
    dpkg -i Linux/debian-generic/linux-image-2.6*
  3. Mit der Paravirtualisierung wird sich das Blockdevice der Festplatte von hda in xvda ändern. In /etc/fstab und /boot/grub/menu.lst die entsprechenden Vorkommnisse ändern. Die Datei /etc/fstab ist selbsterklärend, in menu.lst an der folgende Stelle:
    title Debian GNU/Linux, kernel 2.6.29-xs5.5.0.14
    root (hd0,0)
    kernel /boot/vmlinuz-2.6.29-xs5.5.0.14 root=/dev/xvda1 ro quiet
    initrd /boot/initrd.img-2.6.29-xs5.5.0.14
  4. Wahrscheinlich wird im XenCenter der login prompt nicht mehr erscheinen, in der Datei /etc/inittab tty1 durch hvc0 ersetzen:
    # Format:
    # :::
    #
    # Note that on most Debian systems tty7 is used by the X Window System,
    # so if you want to add more getty's go ahead but skip tty7 if you run X.
    #
    1:2345:respawn:/sbin/getty 38400 hvc0
  5. Die VM mit poweroff herunterfahren.

Unter der Konsole des XenServers wird die eigentliche Virtualisierungsmethode umgestellt. Das muss übrigens nicht zwingend auf dem Pool Master durchgeführt werden.

  1. Jeder VM ist einer UUID zugeordnet, diese kann mit dem Kommando xe vm-list herausgefunden werden.
  2. Jetzt folgt die eigentliche Umstellung der Virtualisierungsmethode:
    xe vm-param-set uuid=<uuid> HVM-boot-policy=""
    xe vm-param-set uuid=
    <uuid> PV-bootloader=pygrub
    xe vm-param-set uuid=
    <uuid> PV-args="-- quiet console=hvc0"
  3. Die virtuelle Festplatte ist noch nicht zum Booten bereiten. Für die Aktivierung wird die VBD-UUID benötigt, das Kommando xe vm-disk-list uuid=<uuid> liefert eine Liste der Blockdevices:
    Disk 0 VBD:
    uuid ( RO) : <vb-uuid>
    vm-name-label ( RO): Other install media (1)
    userdevice ( RW): 0
    Aktivierung des Blockdevices:
    xe vbd-param-set uuid=<vb-uuid> bootable=true

Fertig! Viel Glück mit der Umsetzung.

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Gurken Subscribe to comments 1.3

Sunday, October 4th, 2009 | mach's dir selbst | 20 Comments

An dem heutigen bewölkten Sonntagmorgen habe ich eine neue Version von Gurken StC fertig gemacht. Neben ein paar kleineren Cleanups ist die größte Änderung eine verbesserte Darstellung, wenn die Kommentare durch den Administrator moderiert werden.

Vorher erschien nach dem Klick auf den Bestätigungslink:

Erfolgreich registriert!

Für EMAIL gibt es keine Anmeldung für diesen Blog.”

Mit der neuen Version:

Erfolgreich registriert!

Für EMAIL gibt es eine Anmeldung, allerdings wurde der Kommentar vom Administrator noch nicht genehmigt.

Eigentlich eine Kleinigkeit, aber es soll ja nicht so aussehen, als wenn das Plugin nicht mehr gepflegt wird 😉

Gurken Subscribe to Comments bei wordpress.org

Internetausfall/Störung T-DSL Business

Tuesday, September 15th, 2009 | frisch aus dem Netz | 2 Comments

Seit 09:05 ist T-DSL Business der Telekom in Geldern und am Niederrhein? gestört.

Die Fehlermeldung beim Login lautet:

Sep 15 10:33:17 gw pppoe[22417]: PPP session is 160
Sep 15 10:33:20 gw pppd[22416]: Remote message: insufficient resources available to authenticate user
Sep 15 10:33:20 gw pppd[22416]: PAP authentication failed
Sep 15 10:33:20 gw pppd[22416]: Connection terminated.
Sep 15 10:33:20 gw pppoe[22417]: Session 160 terminated — received PADT from peer
Sep 15 10:33:20 gw pppoe[22417]: Sent PADT

Um 09:20 wussten die Techniker noch nichts von der Störung, er vermutete jedoch einen größeren Ausfall bei der Telekom. Dies tritt wohl bei Business-Kunden mit dynamischer und fester IP auf.

Die “normalen” T-DSL-Zugänge sind nicht betroffen, zur Zeit sind wir über einen T-DSL 6000 Zugang online.

Krise: Wo ist eigentlich der Giftmüll?

Tuesday, September 8th, 2009 | interessante Info | 3 Comments

Paddy Hirsch erklärt in einem Video, wo die vergifteten Wertpapiere geblieben sind und wie die Banken damit zur Zeit verfahren:

Gefunden habe ich das Video bei Blick Log, er wiederum hat es bei Zeitenwende gesehen. Dort steht auch, dass das Video seit sechs Wochen auf YouTube veröffentlicht ist und nur ein paar Hundert Klicks aufweist.

CDU-Geldern sammelt die E-Mails zentral

Monday, September 7th, 2009 | kurios, unglaublich, lächerlich | 2 Comments

Auf der Homepage der CDU-Geldern werden die E-Mail-Adressen der Fraktionsmitglieder veröffentlicht. E-Mails an diese CDU-Adressen erreichen die jeweiligen Mitglieder niemals direkt. Die E-Mails werden/wurden wohl von der Fraktionspitze abgefragt und dann weitergeleitet.

Ein Fraktionsmitglied stellte in der letzten Woche eine Strafanzeige. Bekannt wurde das Ganze durch einen Artikel der Rheinischen Post. Gestern berichtete auch heise online über den Fall.

Wirklich öffentlich wurde der Fall erst nach der Kommunalwahl (30.08.2009), bekannt war es jedoch bereits vorher. Zur Info: Der Bürgermeister (CDU) wurde mit 51,42% wiedergewählt, der Gegenkandidat von der SPD erreichte 48,58%.

Mehr zum Thema:
CDU liest Emails der eigenen Fraktionsmitglieder

Erfahrungsbericht Windows 7

Saturday, September 5th, 2009 | inside infogurke | 7 Comments

Kurz zum Hintergrund: Am Anfang des Jahres wechselte ich nach 6 Jahren Linux auf dem Desktop zu Windows Vista. Viele Dinge lassen sich unter Linux einfacher machen, allerdings funktionieren viele Dinge unter Windows direkt ohne große Bastelei.
Inwischen versuche ich objektiv das Werkzeug zu benutzen, welches für den Job am besten geeignet ist. Ohne irgendwelche subjekten Empfingungen gegenüber einer großen Softwarefirma.

Mein Arbeitgeber ist Action Pack-Abonnement und so konnte ich mir die fertige Version von Windows 7 bereits herunterladen und auf meinem etwas betagten Dell Latitude D630 installieren.
Durch den jahrelangen Einsatz von Linux auf dem Desktop ist meine Tolleranzschwelle recht hoch – was bisher noch nicht benötigt wurde. Ich musste keinen Treiber installieren, lediglich das Touchpad funktioniert noch nicht (kein scrollen, etwas langsam).

Kurz zu Windows 7: Mir gefällt die Taskleiste und auch sonst wurden viele Dinge verbessert.

Wie bei jedem Windows gibt es auch bei Windows 7 wieder den bekannten Bluescreen. Wenn ich in Daemontools eine bestimmte ISO-Datei (Citrix XenCenter) öffne, stürzt Windows 7 mit einem Bluescreen ab. Anmerken muss man dabei jedoch auch, dass Windows über Kompatibilitätsprobleme mit Daemontools meckert.

Es gilt bei dem Bericht zu beachten, dass ich ein für mich kostenloses Windows mit einem kostenlosen Linux vergleiche. Bei Amazon soll Ultimate 320 EUR kosten, dafür bekommt man schon einen fast brauchbaren PC und ein brauchbares Netbook.

Seit gut einer Stunde läuft das Upgrade auf meiner Workstation, mal sehen, ob das problemlos funktioniert…

Mondlandung live im Internet

Thursday, July 16th, 2009 | frisch aus dem Netz | Comments Off on Mondlandung live im Internet

Wie wie wir alle schon mitbekommen haben, landete vor ziemlich genau 40 Jahren der erste Mensch auf dem Mond. Oder auch nicht.

Für alle die damals noch gar nicht lebten oder das Spektal einfach nochmals erleben möchten, überträgt die NASA die Mission im “Livestream”.

Unter dem Motto “We Choose The Moon” hat die NASA eine Flash-Applikation online gestellt; dort wird die komplette Tonübertragung zur selben Zeit abgespielt. Die Mission ist in 11 Teile unterteilt, ab dem 20.07 kann man dann die einzelnen Abschnitte anklicken. Neben der Tonübertragung gibt es ein Bilder- und Videoarchiv sowie weitere Informationen.

Aktuell sind es noch 95 Stunden, 43 Minuten und 35 Sekunden bis zur Landung.

Link: We Choose The Moon

DNS-Prefetch und der sinnlose Versuch der Internetsperre

Tuesday, June 30th, 2009 | frisch aus dem Netz, mach's dir selbst | 5 Comments

Mit den Stimmen der großen Koalition wurde am 18.06.2009 das Stopschild – der Gesetzentwurf zur Internetsperre im Kampf gegen Kinderpornografie – verabschiedet. Gegen das falsche Mittel für das richtigen Ziel konnten auch die 134.015 Mitzeichner der Online-Petition nichts ausrichten.

Im Kern geht es darum, dass die Provider die Zugriffe auf einzelne, illegale Seite zu einer Stoppschild-Seite umleiten. Dabei werden die DNS-Einträge überschrieben. Das ist die gleiche Methode wie sie schon von Arcor vor einiger Zeit verwendete wurde, um YouPorn zu sperren.

Das Ganze allerdings nur am Rande. Bei Verlorene Generation habe ich einen Artikel über DNS-Prefetching im neuen Firefox 3.5, und die damit verbundenen Probleme bei der Netzsperre, gelesen:

Das Problem bei den DNS-Auflösungen ist, dass moderne Browser wie FireFox 3.5 “DNS-Prefetching” anbieten. Dabei werden die Internetadressen aller Links auf einer Seite schon mal beim Domain-Name-Server nachgschaut, um im Falle eines Klicks schneller die Seite abrufen zu können.

Jeder kennt das Problem: Nach einem Klick auf einen Link dauert es erst mal eine halbe Ewigkeit bis der Browser anfängt die Seite zu laden; in der Statusleiste steht dann meistens so etwas wie “Looking up domain.de”.

In dem gleichen Absatz wird das eigentliche Problem beschrieben:

Wer also auf die Seite von WikiLeaks klickt, in der alle Webseiten der italienischen Sperrliste aufgeführt sind, der wird mit 287 Einträgen in der DNS-Auflösungslisten als Power-Kinderschänder gelten und in frühen Morgenstunden unsanft von der Polizei aus dem Bett geklingelt werden.
[…]
Anders ausgedrückt: Heute abend werde ich meinen Firefox auf die Version 3.5 aktualisieren. Dann muss ich sehr vorsichtig sein, wenn ich Artikel wie diesen schreiben will oder aber ich muss DNS-Prefetching abschalten….

Oder direkt eine Alternative wählen. Ursula von der Leyen ist sich jedoch sicher:

Nur versierte Internet-Nutzer mit krimineller Energie könnten künftig Sperrungen von Seiten mit kinderpornografischem Inhalt umgehen.

Über dieses Zitat bin ich gestolpert als ich bei Google nach “internetsperre umgehen” suchte.

Die Thematik der DNS-Sperren ist alles andere als neu, wie oben bereits mit dem Arcor-Beispiel angedeutet wurde. Vor 8 Jahren (2001) sollten die Internetseiten der Rechtsextremisten gesperrt werden (Heise Artikel). Der CCC hat daraufhin eine Anleitung zum Umgehen dieser Behinderung veröffentlicht. Dort finden sich auch Hinweise zu öffentlichen, unzensierten DNS-Servern (Sprich: IP-Adressen).

Damit ist man zwar erst mal unabhängig von den großen Providern, sendet aber quasi eine Aufzeichnung aller angesurften Adressen an einen fremden DNS-Server. Nicht nur das der Betreiber des Servers mit den Daten seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, vielmehr kann er den Server manipulieren und dadurch z.B. an Zugangsdaten gelangen.

Die einzige wirkliche Alternative ist der Einsatz eines eigenen DNS-Servers. Unter Linux ist das mehr als trivial.

Unter Windows ist es ein wenig komplizierter: Für bind, das Windows unter den DNS-Servern, gibt es eine Version für Windows zum Download. Eine Anleitung zur Installation gibt es zum Beispiel hier.

Polizist fühlt sich durch Kameramann provoziert

Thursday, June 18th, 2009 | frisch aus dem Netz | 10 Comments

In meinem Heimatort Geldern kam es am Dienstagabend zu einem Badeunfall. Eine Frau ist aus bislang unbekannten Gründen in einen See gestürzt. Die nachfolgende Rettungsaktion wurde durch einen Kameramann gefilmt.

Ein Polizist wollte dem Kameramann das Filmen verbieten, dabei wurde der Kameramann niedergestoßen. Die Kamera fiel dabei zu Boden; Ton ist in dem Video allerdings noch zu hören.

Aus einem Bericht der regionalen Zeitung ist zu entnehmen, dass der Kameramann eine Dreherlaubnis des Einsatzleiters hatte.

Die Kreispolizeibehöre hat bereits ein Disziplinarverfahren gegen den Beamten eingeleitet. Gestern wurde in Brisant auf der ARD über den Fall berichtet.

Leider hat der Kameramann das Video nicht auf YouTube oder einer anderen Videoplattform veröffentlicht, auf seiner Homepage findet sich das Video im WMV-Format.

Update: Das Video findet sich doch auf YouTube.

via Niederrhein Tipps

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