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	<title>infogurke.de &#187; Virtualisierung</title>
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	<description>Der Informant aus dem Netz</description>
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		<title>Hosting beim hostblogger (Manitu)</title>
		<link>http://www.infogurke.de/2010/12/hosting-beim-hostblogger-manitu/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 15:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>infogurke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[hostblogger]]></category>
		<category><![CDATA[kvm]]></category>
		<category><![CDATA[manitu]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>
		<category><![CDATA[xen]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r einige Dienste auf Servern in einem Rechenzentrum suchten wir am Anfang des Jahres eine neue Heimat. Es handelt sich nicht um gesch&#228;ftskritische Dienste, das hei&#223;t  eine Nichtverf&#252;gbarkeit f&#252;r eine gewisse Zeit ist vertretbar. Bei den gesch&#228;ftskritischen Diensten sind h&#246;here Anforderungen notwendig, als es die Standardl&#246;sungen der Firma manitu bieten. Die wichtigsten Kriterien sind hochwertige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r einige Dienste auf Servern in einem Rechenzentrum suchten wir am Anfang des Jahres eine neue Heimat. Es handelt sich nicht um gesch&#228;ftskritische Dienste, das hei&#223;t  eine Nichtverf&#252;gbarkeit f&#252;r eine gewisse Zeit ist vertretbar.</p>
<p>Bei den gesch&#228;ftskritischen Diensten sind h&#246;here Anforderungen notwendig, als es die Standardl&#246;sungen der Firma manitu bieten. Die wichtigsten Kriterien sind hochwertige Serverhardware, redundante Netzteile mit getrennten Stromkreisen, redundante interne Kommunikation (Cross-Over-Kabel und Vlan). Ich spreche hier ausdr&#252;cklich von Standardl&#246;sungen, L&#246;sungen von der Stange, bzw. Angebote die auf der Homepage zu finden sind. Wir suchten eine kosteng&#252;nstige L&#246;sung.</p>
<p>Da wir relativ viele Dienste mit geringer Last als virtuelle Maschinen betreiben, ben&#246;tigten wir eine Virtualisierungsl&#246;sung. Die Anzahl der virtuellen Maschinen ergibt sich aus der Anzahl der Dienste (ein Dienst pro Server / virtueller Maschine). Ich w&#228;hlte Xen als Hypervisor.</p>
<p>Im Februar bestellten wir zwei <a href="http://www.manitu.de/root-server/produkte.php" target="_blank">Root-Server XXLx4</a>. Wenig Zeit sp&#228;ter waren die Maschinen verf&#252;gbar. Danach begann die Qual&#8230;</p>
<p>Neben Xen als Hypervisor w&#228;hlte ich CentOS als Distribution. Nach der Installation &#252;ber das Rettungssystem von Manitu booteten die Server mit dem Xen-Kernel nicht. Die Server bei Manitu haben keine Remotmanagementkarte, f&#252;r 25,00 EUR Tagesmiete kann ein KVM-Switch gemietet werden. Mit dem KVM-Switch war das Problem schnell zu finden, der Kernel darf nicht mit acpi=off gestartet werden, was bei Manitu mit dem selbstkompilierten Kernel standardm&#228;&#223;ig der Fall ist.</p>
<p>Die nachfolgende Konfiguration lief problemlos.</p>
<p>Durch die Virtualisierung ist die Auswirkung eines Ausfalles eines physischen Servers relativ gro&#223;, die Kosten f&#252;r einen Server jedoch relativ gering. Dadurch betreiben wir alle wichtigen Dienste (also jede VM) in einem Hochverf&#252;gbarkeitscluster (HA-Cluster). Sofern der Dienste (die Anwendung) keine Ausfallsicherheit per Design bietet. DNS ist ein klassisches Beispiel bei dem ein HA-Cluster nicht unbedingt notwendig ist.</p>
<p>Auch die Installation und Konfiguration der virtuellen Maschinen, der Cluster und der Anwendungen lief problemlos.</p>
<p>F&#252;r ein kleines privates Projekte installierte ich einen Hadoop-Cluster bestehend aus 3 Nodes und f&#252;hrte ein paar Berechnungen aus. Bei den Berechnungen bemerkte ich, dass ein physischer Server nicht mehr reagierte. Der Hard-Reset des manitu Supports bootete den Server wieder. Das Projekt war zu Ende und ich betrachtete die Angelegenheit nicht mehr aktiv.</p>
<p>Der Fehler trat immer wieder auf. Ich teilte die Dienste und die Last auf beide Maschinen auf, so dass eine Lastspitze in einer verteilten Anwendung regelm&#228;&#223;ig dazu f&#252;hrte, dass beide Server nicht mehr reagierten. Manchmal konnte ich die Server noch &#252;ber das Rettungssystem von Manitu zu einem Neustart bewegen &#8211; oft musste der Support helfen.</p>
<p>Das Problem bei Manitu musste erst mal warten, da auch die gesch&#228;ftskritischen Dienste ein neues Rechenzentrum brauchten. Mit der gemachten Erfahrung w&#228;hlte ich testweise KVM und machte nach der Installation ausgiebige Stresstests. Bis heute keinen Absturz oder &#228;hnliche Probleme die mit Xen auftraten. Wobei ich hier auch schreiben muss, dass es sich um Redhat Enterprise  zertifizierte Dell PowerEdge Server handelt. Weder von der Hardware noch vom Preis vergleichbar mit den Servern bei Manitu.</p>
<p>Wir bestellten einen weiteren Server bei Manitu und w&#228;hlten diesmal KVM als Hypervisor. Die Umstellung auf KVM war zeitintensiv, da viele Daten kopiert werden mussten und die virtuellen Maschinen so verschoben werden mussten, dass es nicht zu einer l&#228;ngeren Nichtverf&#252;gbarkeit kam. Seit einer Woche ist diese Umstellung abgeschlo&#223;en und es gab bisher noch keinen Ausfall. KVM l&#228;uft &#228;u&#223;ert stabil, auch Stresstests &#252;ber einige Tagen liefen problemlos durch.</p>
<p>Der Support von Manitu reagierte w&#228;hrend der ganzen Zeit schnell und hilfsbereit.</p>
<p>Unverst&#228;ndnis ruft die Wahl der Festplatten hervor. Bei uns sind in zwei Servern jeweils 4x 2TB Green-Modelle von Western Digital und in dem neueren Server 4x 2TB Samsung  EcoGreen verbaut. Die wenigsten werden doch 4TB (Raid10) oder 8TB (Raid0) in einem Rootserver ben&#246;tigen und wenn dann noch der Hersteller &#252;ber die eigenen Festplatten das Folgende <a href="http://wdc.custhelp.com/cgi-bin/wdc.cfg/php/enduser/std_adp.php?p_faqid=1679&amp;p_created=&amp;p_pv=2.294&amp;p_prods=227,294" target="_blank">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Business Critical RAID Environments – WD Caviar Green Hard Drives are not recommended for and are not warranted for use in RAID environments utilizing Enterprise HBAs and/or expanders and in multi-bay chassis, as they are not designed for, nor tested in, these specific types of RAID applications. For all Business Critical RAID applications, please consider WD’s Enterprise Hard Drives that are specifically designed with RAID-specific, time-limited error recovery (TLER), are tested extensively in 24&#215;7 RAID applications, and include features like enhanced RAFF technology and thermal extended burn-in testing.</p></blockquote>
<p>Dazu kommt noch die schlechte Performance und das &#8220;Problem&#8221; mit den 4k-Sektoren.</p>
<p>Fazit: Zufrieden, aber nicht uneingeschr&#228;nkt zu empfehlen &#8211; schade eigentlich.</p>
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		<title>Gemeinschaft / Debian Lenny paravirtualisiert unter Citrix XenServer</title>
		<link>http://www.infogurke.de/2010/01/gemeinschaft-debian-lenny-paravirtualisiert-unter-citrix-xenserver/</link>
		<comments>http://www.infogurke.de/2010/01/gemeinschaft-debian-lenny-paravirtualisiert-unter-citrix-xenserver/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 20:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>infogurke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Administration]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Citrix XenServer]]></category>
		<category><![CDATA[Virtualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinschaft ist eine Asterisk Distribution der Firma Amooma GmbH. Die Virtualisierung eines Asterisk-Servers bietet sich durch die typischerweise geringe Hardwareanforderung und das Bed&#252;rfnis nach hoher Verf&#252;gbarkeit geradezu an. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass man ein Mediagateway f&#252;r die Umsetzung IP &#60;&#62; ISDN verwendet. Die Virtualisierung einer PCI-Karte ist keine w&#252;nschenswerte Aufgabe, das macht keinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_401" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.infogurke.de/wp-content/uploads/2010/01/xenserver-debian-hvm-para2.png"><img class="size-thumbnail wp-image-401   " title="Debian full virtualization" src="http://www.infogurke.de/wp-content/uploads/2010/01/xenserver-debian-hvm-para1-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Native Virtualisierung</p></div>
<p><a href="http://www.amooma.de/gemeinschaft/" target="_blank">Gemeinschaft</a> ist eine Asterisk Distribution der Firma Amooma GmbH. Die Virtualisierung eines Asterisk-Servers bietet sich durch die typischerweise geringe Hardwareanforderung und das Bed&#252;rfnis nach hoher Verf&#252;gbarkeit geradezu an. Zumindest wenn man davon ausgeht, dass man ein Mediagateway f&#252;r die Umsetzung IP &lt;&gt; ISDN verwendet. Die Virtualisierung einer PCI-Karte ist keine w&#252;nschenswerte Aufgabe, das macht keinen Spa&#223;!</p>
<p>Citrix XenServer ist in einer kostenlosen Version auch f&#252;r den kommerziellen Einsatz nutzbar. Mit der Software erh&#228;lt man eine ausgereifte Virtualisierungsl&#246;sung out of the box.</p>
<div id="attachment_402" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.infogurke.de/wp-content/uploads/2010/01/xenserver-debian-hvm-para1.png"><img class="size-thumbnail wp-image-402    " title="Debian paravirtualization" src="http://www.infogurke.de/wp-content/uploads/2010/01/xenserver-debian-hvm-para2-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Paravirtualisierung</p></div>
<p>In diesem Artikel wird erkl&#228;rt, wie man eine vollst&#228;ndig virtualisierte Linux Distribution in ein paravirtualisiertes System &#252;berf&#252;hrt. Gemeinschaft nutzt ein Debian Lenny; die Vorgehensweise unterscheidet sich nicht grundlegend zu anderen Distributionen.</p>
<ol>
<li>F&#252;r die Installation der VM muss &#8220;Other install media&#8221; als Template und der Gemeinschaft Installer als ISO-Image ausgew&#228;hlt werden.</li>
<li>Nach der Installation werden die XenServer Tools und der XenServer Kernel installiert. Dazu die CD mounten oder den Inhalt &#252;ber scp auf die VM kopieren:<code><br />
dpkg -i Linux/xe-guest-utilities_5.5.0-458_i386.deb<br />
dpkg -i Linux/debian-generic/linux-image-2.6*<br />
</code></li>
<li>Mit der Paravirtualisierung wird sich das Blockdevice der Festplatte von <em>hda</em> in <em>xvda</em> &#228;ndern. In <em>/etc/fstab</em> und <em>/boot/grub/menu.lst</em> die entsprechenden Vorkommnisse &#228;ndern. Die Datei <em>/etc/fstab</em> ist selbsterkl&#228;rend, in <em>menu.lst</em> an der folgende Stelle:<br />
<code>title           Debian GNU/Linux, kernel 2.6.29-xs5.5.0.14<br />
root            (hd0,0)<br />
kernel          /boot/vmlinuz-2.6.29-xs5.5.0.14 root=/dev/xvda1 ro quiet<br />
initrd          /boot/initrd.img-2.6.29-xs5.5.0.14<br />
</code></li>
<li>Wahrscheinlich wird im XenCenter der login prompt nicht mehr erscheinen, in der Datei<em> /etc/inittab</em> <em>tty1</em> durch <em>hvc0</em> ersetzen:<br />
<code># Format:<br />
#  :::<br />
#<br />
# Note that on most Debian systems tty7 is used by the X Window System,<br />
# so if you want to add more getty's go ahead but skip tty7 if you run X.<br />
#<br />
1:2345:respawn:/sbin/getty 38400 hvc0<br />
</code></li>
<li>Die VM mit poweroff herunterfahren.</li>
</ol>
<p>Unter der Konsole des XenServers wird die eigentliche Virtualisierungsmethode umgestellt. Das muss &#252;brigens nicht zwingend auf dem Pool Master durchgef&#252;hrt werden.</p>
<ol>
<li>Jeder VM ist einer UUID zugeordnet, diese kann mit dem Kommando <em>xe vm-list</em> herausgefunden werden.</li>
<li>Jetzt folgt die eigentliche Umstellung der Virtualisierungsmethode:<br />
<code>xe vm-param-set uuid=&lt;uuid&gt; HVM-boot-policy=""<br />
xe vm-param-set uuid=</code><code>&lt;uuid&gt;</code><code> PV-bootloader=pygrub<br />
xe vm-param-set uuid=</code><code>&lt;uuid&gt;</code><code> PV-args="-- quiet console=hvc0"<br />
</code></li>
<li>Die virtuelle Festplatte ist noch nicht zum Booten bereiten. F&#252;r die Aktivierung wird die VBD-UUID ben&#246;tigt, das Kommando <em>xe vm-disk-list uuid=&lt;uuid&gt;</em> liefert eine Liste der Blockdevices:<br />
<code>Disk 0 VBD:<br />
uuid ( RO)             : &lt;vb-uuid&gt;<br />
vm-name-label ( RO): Other install media (1)<br />
userdevice ( RW): 0</code>Aktivierung des Blockdevices:<br />
<code>xe vbd-param-set uuid=&lt;vb-uuid&gt; bootable=true</code></li>
</ol>
<p>Fertig! Viel Gl&#252;ck mit der Umsetzung.</p>
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